Charakteristik

Einordnung in den langfristigen Leistungsaufbau

Eine sportartübergreifende motorische Grundausbildung steht in diesen Altersklassen beim Aufbau der sportlichen Leistung im Vordergrund. Die Ausbildung erfolgt schwerpunktmäßig in den Vereinen, aber auch über das Engagement der Eltern. Kreative und vielseitige Trainingsinhalte aus den verschiedensten Sportarten führen zu einer breiten Bewegungserfahrung. Ziel ist es, den Kindern die Freude an der Bewegung, die Begeisterung für den Skisport und Selbstvertrauen auf spielerische Art und Weise zu vermitteln.

Allgemeine Hinweise

Die Kinder befinden sich altersgemäß in einer Phase, in der sie sehr schnell lernen – Trainingswissenschaftler sprechen auch vom „goldenen Lernalter“. Das Lernen geschieht vor allem durch Abschauen und Nachahmen. Deswegen ist es wichtig, dass der Trainer richtige Bewegungsabläufe demonstriert und Begeisterung für den Skisport und das vielseitige Skifahren vorlebt. Die Kinder sollten aber auch eigene Bewegungserfahrungen machen und selbständig ausprobieren. Detaillierte Bewegungsvorgaben rücken dabei in den Hintergrund. Es geht vielmehr darum, Ziele zu formulieren und den Kindern Handlungsspielraum zu geben, um eigene Lösungswege zu finden.

Der Trainer als Vertrauensperson agiert nicht nur in skitechnischer Hinsicht als Vorbild, sondern auch in punkto persönliches Verhalten. Er ist in der Lage den Kindern Einstellungen, Haltungen und Werte zu vermitteln. Eine ganzheitliche Entwicklung umfasst auch das Thema Sicherheit und Respekt gegenüber der Natur. Die Kinder lernen sich selbständig und verantwortungsbewusst im Umfeld ihres Sports zu bewegen.

 

Wettkampfformen

Kinder messen sich in diesem Altersbereich gerne mit Gleichaltrigen und zeigen, was sie können. Vielseitige Wettkampfformen mit hohem Aufforderungscharakter und Parallelwettbewerbe bieten sich dafür besonders an.