Charakteristik

Einordnung in den langfristigen Leistungsaufbau

Die Betreuung der Sportler erfolgt durch den DSV, die Landesskiverbände und die Regionen. Das Anschlusstraining umfasst eine Umfangs- und Intensitätssteigerung und zielt auf eine Professionalisierung der Sportler ab. Die Skitechnik wird verfeinert und die körperlichen Voraussetzungen werden auf höchstes Niveau gebracht.

Allgemeine Hinweise

Mit dem Erreichen der Altersklasse U16 befindet sich der Athlet in einer wichtigen Phase seiner Sportlerkarriere. Der Leistungssportler wird hier systematisch und zielgerichtet ausgebildet. Dazu gehört auch eine Ausbildung der mentalen Fähigkeiten. Die Sportler erhalten eine Einführung in die Sportpsychologie und lernen mit Drucksituationen, Ängsten oder Misserfolgen umzugehen. Kraft und Ausdauer sind in dieser Zeit sehr gut trainierbar. Deshalb wird das Training in diesen Bereichen intensiviert. So werden optimale körperliche Voraussetzungen geschaffen, um schnell Skifahren zu können. Das Material, das in dieser Altersklasse gefahren wird, entspricht zum Teil bereits den Normen der FIS und verlangt eine optimale Ausprägung der Rumpf- und Beinkraft.

Die Sportler befinden sich weiterhin in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Zum Teil ist die Längenwachstumsphase beschleunigt. Diese Unterschiede sind vom Trainer zu berücksichtigen.

Wettkampfformen

Neben den bereits erwähnten Konditionswettkämpfen bestreiten die Sportler hauptsächlich Rennen in den technischen Disziplinen Slalom, Riesenslalom und Parallelslalom. Zusätzlich werden, wie in der Altersklasse U14 die technischen Fertigkeiten in Form von Techniküberprüfungen im DSV-Schülercup U16 abgeprüft. Daneben werden die Athleten mit einzelnen Super-G Rennen an das Speedfahren herangeführt.